teufel?
Nachdem ich ja vor einer Woche schon prophetisch war, male ich noch einmal den Teufel an die Wand. Normal machts mir mehr Spaß, wenn ich sagen kann – ich habs ja gleich gewusst.
Also – In einigen Tagen oder Wochen werden die beiden – die Kopie und sein Original aufhören, so zu tun, als ob sie es nie mehr miteinander treiben würden. Sie werden sich darauf berufen, dass sie dem Wählerwillen entsprechend eine neue große Koalition verhindern müssen. Sie werden die stärkste Kraft im Parlament sein und sie werden sich die Posten aufteilen.
Ich würde sagen so:
Die Kopie wird den Bundeskanzler machen und das Original wird, in Anbetracht der schwierigen Situation, in der sich das Land befindet, sein Versprechen brechen, eins mehr ist auch schon egal, seinen Landeshauptmannsessel an einen seiner fähigen Mitarbeiter übergeben, interimistisch natürlich, und den Innenminister machen. Der Rest der Posten wird an andere versorgungsnötigen Parteifreunde verteilt und dann wirds losgehen…
Ich glaube, Österreich wird auf weiteres in der EU bleiben, man wird nur solange den Verhinderer spielen, bis wir rausgeschmissen werden. Wir werden den anderen zeigen, wie eine “österreicherfreundliche” Migrationspolitik ausschaut. Die nachfolgenden Regierungen werdens danken. Die Kulturpolitik wird aufhören zu existieren, dafür wird es ein Sportministerium geben.
Und wohin soll ich? Nach Albanien?
Oder es gibt wieder eine große Koalition und dann gibts bei den nächsten Wahlen in zwei Jahren eine Kopie, die alleine die stärkste Partei im Land ist und dann gute Nacht.

Montag, 29. September 2008 um 17.48
also ein zusammenlegen FPÖ/BZÖ kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. (nicht in der hier an die wand gemalten geschwindigkeit jedenfalls.)
die sache mit nochmals grosse koalition ist schon eher realistisch. (also die auswirkungen …)
die ÖVP sollte meiner meinung nach eine deutlich “oppostionsansage” machen. (vielleicht mit der option, eine minderheitsregierung zu unterstützen.) und sich dann “neugründen”.
…
hmm. eigentlich wollt ich jetzt da ein bisschen dem missmut konter geben. und mir fällt auf, es gelingt mir kaum. (nur eines: auswandern brauchen wir definitiv nicht!)
…
lg aus graz, christian