alles nur details?
Freitag, Oktober 17th, 2008It’s all in the details.
It’s all in the details.
Less is more.
Definitly!
Über ein Video auf TED bin ich auf John Harris gestossen.
Combining elements of computer science, anthropology, visual art and storytelling, Jonathan Harris (b. 1979) designs systems to explore and explain the human world.
Harris verwendet innovative Computer-Interfaces um Geschichten zu erzählen. Eine besonders schöne und umfangreiche ist die Geschichte über einen Waljagd mit amerikanischen Eskimos. Dabei hat er alle paar Minuten Fotos gemacht. Dieses Konvolut macht mit verschiedenen Schnittstellen verfügbar.
Was mir besonders gut gefällt ist, dass innovative Interfaces meist nur anders sind. Sonst aber hauptsächlich schlechter als das was man kennt. Die Sachen von Harris, die ich mir angesehen habe sind zwar auch anders, aber nichts desto trotz gut zu bedienen und vor allem der Geschichte dienlich.
Sehr gut gefällt mir auch das Projekt We feel fine. Da durchsucht ein Programm das Web nach Einträgen in Weblogs nach den Phrasen “I feel” und “I am feeling”. Wenn es diese Wörter findet kopiert es den ganzen Satz bis zum nächsten Punkt und extrahiert die Stimmung in dem es nach Schlüsselworten sucht (bad, good, sad, fine…). Zusammen mit zusätzlichen Informationen aus dem Weblog ergibt das eine Datenbank aus Millionen von “Gefühlen”.
TED stands for Technology, Entertainment, Design. It started out (in 1984) as a conference bringing together people from those three worlds. Since then its scope has become ever broader.
Dort gibts Videos von den Talks, die bei der jährlichen Konferenz gegeben wurden. Sprecher waren unter vielen Anderen James Nachtwey, Bill Clinton, Stephen Hawkins sowie zahlreiche Perfomances von Künstlern. Die Videos gibt’s als Podcast auf der TED-Seite oder über iTunes.
Ich habe bei der TypoBerlin 2002 den Vortrag “The Art of Film Titles” von David Peters genossen. Was unbewusst klar war ist dort ausgesprochen worden: das Filmtitelei eine Kunst ist, die den Einstieg in den Film ermöglicht und Lust macht, auf das was da noch kommen wird. Als Beispiel zeigte er unter anderen einige Vorpänne von Bond-Filmen, Fight Club und Panic Room. Ich war fasziniert.
Und vor kurzem habe ich entdeckt, dass es ein Blog gibt, das sich ausführlich diesem Thema widmet: The art of the title – sogar mit Filmsequenzen!