Archiv für Februar 2009

letzte nacht?

Mittwoch, Februar 25th, 2009

skype

wofür man die skype-mood-message verwenden kann…

hendl?

Sonntag, Februar 15th, 2009

knochenmann31

der knochenmann

Gestern zuerst die Sofa Surfers mit “The triple score of private eye ‘Brenner’” und im Anschluss “SneakPreview” im Moviemento. Dort wurde dann erwartungsgemäß die neue Wolf-Haas-Verfilmung “Der Knochemann” gezeigt. Und ich bin begeistert! Von den Sofa Surfers, deren Filmmusik-Konzert etwas verhalten begonnen hat und sich bis zum Schluss und den Zugaben gesteigert hat, dass es eine Freude war.

Und noch mehr vom Film. Drei dermaßen gute Hauptdarssteller – Josef Hader, Josef Bierbichler und Birgit Minichmayr… Und auch die Nebenfiguren sind genial besetzt.

Josef Hader beweist wieder, dass er eigentlich nicht Kabaretist ist, sondern Schauspieler. Josef Bierbichler hat mich ja schon in “Winterreise” überzeugt und Birgrit Minichmayr ist outstanding!

Die Verfilmung basiert ja eher lose auf dem Buch von Wolf Haas, der am Drehbuch mitgearbeitet hat. Die Umsetzung ist genauso, wie ich es mag – Dialekt und nicht Pseudo-Dialekt, das Wirtshaus so ausgestattet, das es nicht ausgestattet wirkt, das Ambiente so, wie es wirklich ist und keine Parodie.

Empfehlung!

asyl?

Sonntag, Februar 1st, 2009

Guantanamo wird geschlossen werden. Und einige der Inhaftierten können nicht zurück in ihre Heimatländer, aus denen sie entführt wurden. Repressionen bis hin zu Folter drohen ihnen.
Und ich verstehe unsere Politiker wiedereinmal gar nicht. Statt die vielfältigen Chancen zu nutzen, folgt ein reflexhaftes “Oh Gott! Nein!”.
Erstens hätten auch die Europäer genügen Gründe, sich gegenüber den Inhaftierten großzügig zu zeigen (Stichwort – Entführungen über europäische Flughäfen…).
Zweitens würde ich es als grossartiges Signal gegenüber dem neuen amerikanischen Präsidenten empfinden. Aber ebensowenig man einen Politiker mit einer Offenheit wie Obama in Europa und noch weniger in Österreich erwarten kann, so wenig kann man eine Geste der Offenheit erwarten.
Man sollte nicht vergessen, dass es sich um Menschen handelt. Menschen, denen man unter Ausnutzung aller Mittel bis zu sieben Jahre lang nachzuweisen versucht hat, das sie an terroristischen Handlungen beteiligt waren. Und das nicht geschafft hat.